Mein LesBit Interview – nochmal in voller Länge

mikroAm 7. Dezember war das Interview, das Elke Prinz  mit mir füri LesBit geführt hat noch einmal in voller Länge zu hören.

Zum Nachhören geht es hier lang:

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Rezension für das Adventsbüchlein bei Szenelesbe

acht-frauen-im-shneeRechtzeitig vor dem ersten Advent möchte ich gerne noch auf diese wunderschöne Rezension von Kati auf Szenelesbe hinweisen.santa-hat-37074_1280

(…) Eine schöne Alternative zum herkömmichen Schokoladenkalender in dieser hektischen Welt ist es allemal.(…)

Sehe ich ganz genau so 🙂

Acht Frauen im Schnee – die Vorgeschichte

Für alle, die es schon immer mal lesen wollten oder sich beim Durchstöbern des lesbischen Adventskalenders gefragt haben … „wie war das nochmal mit Tina, Martha, Käthe … ?“

Hier nochmal zum Einstieg eine Rezi der drei „Lesbisch für Anfängerinnen“-Bände, von Bücherkeks Jenny charmant serviert:

Lecker reinhören in das Adventskalenderbüchlein „Acht Frauen im Schnee“

Celia Martin - Acht Frauen im Schnee. Butze Verlag.

Celia Martin:  Lesbisch für Anfängerinnen – Acht Frauen im Schnee. Butze Verlag.

Der Buchtrailer für das weihnachtliche Geschenkbüchlein „Lesbisch für Anfängerinnen – Acht Frauen im Schnee“ ist jetzt online.

Der lesbische Adventskalender der ganz besonderen Art – suche das Symbol und finde das richtige Kapitel dazu – ist ein ideales Geschenk für die Beste, die Liebste, sich selbst.

Passt zur Vorweihnachtszeit wie der Zimtstern zum Tee 🙂

Sie liest - Acht Frauen im Schnee. Butze Verlag.

Sie liest – Acht Frauen im Schnee. Butze Verlag.

Mal reinhören?

Zwei Frauen auf der Flucht …

Celia Martin: Von Liebe und Tod. Lesbischer Krimi Noir. Ab August als ebook und print.

Celia Martin: Von Liebe und Tod. Lesbischer Krimi Noir. Ab August als ebook und Taschenbuch.

Daria ist eine gefährliche Frau, die von einem noch gefährlicheren Mann einen Auftrag erhält: Suche Eve, bring sie zum Reden und sorg dafür, dass sie mir nicht mehr gefährlich wird.
Schon die erste Begegnung der beiden Frauen sorgt bei Daria für ein merkwürdiges Gefühl im Bauch. Die Frau, die sie in ihrer Gewalt hat, ist einfach viel zu aufregend. Dann bricht die Hölle über die beiden herein und ehe sie es sich versehen, sind sie auf der Flucht vor einem gemeinsamen Feind und haben keine Ahnung, wer ihnen beiden da ans Leder will.
Während Eve sehnsüchtig an ihre chinesische Geliebte Shenmi denkt, hat Daria anderes im Kopf. Sie muss ihr Leben retten, und das ihres Opfers noch dazu. Denn tote Frauen reden nicht mehr. Oder hat sie andere Gründe, Eve am Leben zu lassen?
Während Daria und Eve, mißtrauisch und gleichzeitig voneinander fasziniert, versuchen, ihren Feind zu entlarven, sind sie aufeinander angewiesen. Doch dann werden die Karten neu gemischt und die beiden finden sich auf unterschiedlichen Seiten wieder. Es beginnt erneut ein Ringen um Vertrauen, Liebe und Tod.

 

Als Daria Eve das erste Mal sah, hing die an einem Seil von der Decke eines Kellers und starrte die Frau vor sich hasserfüllt an.

Eve war nackt, man hatte ihr die Arme über dem Kopf gefesselt. Sie musste höllische Schmerzen empfinden, stöhnte aber nicht einmal.

Daria ging langsam auf die Gefangene zu. Unwillkürlich glitt ihr Blick dabei weg von den zornfunkelnden hellgrünen Augen. Über die kleinen Brüste, den flachen Bauch, die linke, blutverkrustete Hüfte. Um an dem lockigen Dreieck zwischen Eves Schenkeln hängenzubleiben. Ein helles Kastanie, dunkler als das kurze Haar, das von Schmutz und Schweiß verklebt vom Kopf abstand.

Der Geruch, der von der Frau in Ketten ausging, traf Darias Nase. Sie trat einen weiteren Schritt näher.

»Hallo Daria«, sagte die, die sich Tara nannte.

»Hat sie geredet?«, fragte die Angesprochene, ohne den Blick von Eve abzuwenden.

»Nein.« Tara stellte sich neben Daria, verschränkte die Arme und schaute die Gefesselte versonnen an. »Wir haben sie noch nicht richtig befragt«

Richtig bedeutete: hartes Verhör.

»Wir wollten auf dich warten, auf deine Befehle.«

Daria nickte gedankenverloren.

Ein Jammer, dass sie sowieso sterben muss, egal, ob sie jetzt redet oder nicht, bedauerte sie innerlich das, was unweigerlich kommen würde.

Und das auch noch durch Darias eigene Hand.

Sie wandte sich seufzend zu Tara um und nahm das Messer entgegen, das ihr ihre offizielle Stellvertreterin reichte.

»Gut, dann wollen wir das Vögelchen mal zum Singen bringen.«