Gern gesehen: Für immer Eins (Io e lei)

Für immer Eins ist der deutsche Titel des italienischen Films Io e lei (Ich und sie).

Schon ungewöhnlich, aus Italien kommen nicht gerade viele Lesbenfilme.  Für immer Eins ist eine romantische Komödie, Maria Sole Tognazzi aus der Schauspielerfamilie „der“ Tognazzi, hat Regie geführt. Die Hauptrollen spielen zwei absolute Stars des italienischen Films. Die wunderbare Margherita Buy hat bereits mehrfach den bedeutenden David di Donatello erhalten, Sabrina Ferilli ist eine der bekanntesten italienischen Filmschauspielerinnen und hat unter anderem in der international sehr gelobten Produktion La grande bellezza mitgespielt.

Buy ist die Architektin Federica, die sich nach der Trennung vom Ehemann in die selbstbewusste Marina (Ferilli), eine ehemalige Schauspierin und jetzige Restaurantbesitzerin verliebt hat. Die beiden sind seit fünf Jahren zusammen, doch noch immer hat Federica Schwierigkeiten, öffentlich „out“ zu sein und zu ihrem lesbischen Leben zu stehen. Als sie einen ehemaligen Verehrer trifft, kippt die Beziehung der beiden Frauen.

Das ganz alltägliche Leben der beiden Frauen ist gewürzt mit Situationskomik, die sich aus der Unterschiedlichkeit der beiden ergibt. Als Federica sich auf eine Affäre mit einem Mann einlässt, fordert Marina eine Entscheidung. Es kommt zur Trennung. Während Marina leidet, lebt Federica nun wieder ein anderes Leben. Doch auch sie kann ihre Geliebte nicht vergessen.

 

Für immer Eins - Pro-Fun Media

Für immer Eins – Pro-Fun Media

Es gibt keine Liebesszenen und die Geschichte ist vorhersehbar,sie erinnert anfangs ein bisschen an „The Kids are alright“. Dass dieser Film trotzdem so berührt und es so viel Spaß macht, ihn anzuschauen, liegt zum einen an den herrlich trockenen, witzigen Dialogen und Situationen. Darüber hinaus natürlich an den exzellenten Darstellerinnen. Die verleihen ihren Charakteren Tiefe und spielen mit einer Leichtigkeit, die fantastico rüberkommt!

Den Film gibt es im italienischen Original mit deutschen Untertiteln, so dass man sich an der herrlichen Kodderschnauze von „Marina“ erfreuen kann. Einziger Wermutstropfen: Ferilli sieht in einigen Einstellung aus wie Simone Thomalla …

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