Flasche leer, nix mehr!

Fastenzeit.

Wie lange geht das eigentlich? Je nach Lesart sind es mal 40 oder 42 Tage. Sieben Wochen machen die Knallharten, andere sechs Wochen oder fünfeinhalb. Es gibt ja Spezialisten, die sagen, die Sonntage würden nicht dazu zählen. Und Bier ginge immer, weil ja in den Klöstern gerade in der Fastenzeit das stärkste Bier gebraut wurde.

Also, ich starte immer am Aschermittwoch und faste bis zum Gründonnerstag. Dieses Jahr heißt das: erst einmal keinen Alkohol mehr und auch kein Fleisch (also, keines auf dem Teller :-).

 

Fastenzeit - Foto © Celia Martin

Fastenzeit – Foto © Celia Martin

Gut auch, dass jede ihres machen kann. Verzicht auf f***b die eine, keine süßen Schlemmerorgien die andere, nix Neues kaufen die dritte, usw. usf.

Kostet Überwindung, klar. Aber man merkt auch, was man in der Zeit so für Luxussorgen hat. Gibt es doch Menschen auf dieser Welt, die sich das nicht aussuchen können, für die der Mangel normal ist. Freiwilliger Verzicht ist dagegen, nun ja, eine eher leichte Übung.

Wer klassisch fastet, tut nebenbei noch etwas für die Gesundheit. Detox nennt sich das auf modern. Gilt auch für mich. Die Schränke sind voller leckerer und gesunder Tees und wenn ich abends nicht mehr in der Kneipe herumsumpere, komme ich mit dem Schreiben auch schneller voran. Ein bisschen häufiger die Turnschuhe will ich mir auch anziehen. Da bin ich doch glatt am Karfreitag wieder fit und ein bisschen entschlackter.

Frohes Fasten!

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